Was ist Logopädie?
Logopädie für Kinder
Logopädie für Erwachsene

Logopädie für Erwachsene


Zu Beginn jeder Therapie führen wir eine umfangreiche Befunderhebung durch. Diese wird durch ein ausführliches Gespräch komplettiert, um somit auch nach evtl. Ursachen (z. B. Schmerzen, Fehlhaltungen, Wortfindungsstörungen, etc.) zu forschen.

Nach Erfassung der individuellen Problematik entwickeln wir für jeden Patienten einen ganzheitlichen und individuellen Therapieplan sowie eine entsprechende Behandlungsmethode.

Hierbei stehen die Bedürfnisse des Patienten, seine Lebensqualität und seine Autonomie (Selbstständigkeit) im Vordergrund. Die Therapieziele werden dann mit den Zielen des Patienten abgestimmt und anschließend gemeinsam erarbeitet.



Bei welchen Erkrankungen kann mir die Logopädie helfen?


z.B. bei folgenden neurologischen, organischen, funktionellen oder psychischen Erkrankungen:


Apoplex / Schlaganfall
Schädel-Hirn-Trauma
Hirnblutung
Apallisches Syndrom / Wach-Koma
Zustand nach Gehirn-, Mund-, Kiefer-, Hals- und Gesichts- oder Schilddrüsenoperationen (Tumore)
Multiple Sklerose
Morbus Parkinson
Nervenschädigungen
Verletzungen und oder Lähmungen der Gesichtsmuskulatur, die Aussprachestörungen oder Schluckprobleme zur Folge haben können
Atemnot
Hörstörungen
Hohe stimmliche Belastung (Heiserkeit, Räusperzwang, Trockenheitsgefühl im Hals-, Nasen- und Rachenbereich etc. z.B. in Sprecherberufen)



Nach welchen Behandlungskonzepten wird in der Logopädie gearbeitet?


Behandlungskonzepte können u. a. sein:


Orofaciale Regulationstherapie nach Castillo Morales, Kay Coombs, Pörnbacher
PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation) u.a. mit manualtherapeutischen Inhalten
Redeflusstherapie nach Charles van Riper, Holger Prüß
Stimmtherapie nach Coblenzer und Muhar, Ilse Middendorf
Entspannungstechniken (z.B. Progressive Muskelrelaxion nach Jacobson, Else Müller)
Jean Ayres (Sensorische Integration)
Konzentrationstraining



Innerhalb des Therapieverlaufs finden parallel zu den Behandlungseinheiten immer wieder aktuelle Befunderhebungen statt. Diese gewährleisten, dass die Therapieinhalte kontinuierlich den individuellen Bedürfnissen des Patienten angepasst werden, um so schnell als möglich die angestrebten Therapieziele zu erreichen.